Über mich
Ich mag Ambivalenz, Dilemmata, Subtiles, Unauflösbares. Besonders spannend finde ich den Raum zwischen den Zeilen: das, was im Drehbuch nicht beschrieben, auf der Leinwand oder dem Bildschirm nicht zu sehen ist – und dennoch im Zuschauenden entsteht. Wie lässt sich genau das erzählen?
Meine Leidenschaft für das Erzählen von Geschichten hat mich über das Studium der Germanistik sowie der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft an der Universität zu Köln – mit dem Schwerpunkt Filmanalyse – zunächst in die Filmproduktion geführt. In den Jahren als Aufnahmeleiterin bei Spielfilmproduktionen habe ich erlebt, wie aus Ideen Filmbilder werden und wie entscheidend ein stimmiges Drehbuch für den gesamten Entstehungsprozess ist. Durch Weiterbildungen über die Münchner Filmwerkstatt und die Master School Drehbuch habe ich mein Wissen erweitert und mich auf die dramaturgische Arbeit spezialisiert. Heute biete ich Lektorat und Dramaturgische Beratung für Autor:innen, Produzent:innen, Redaktionen sowie Filmförderungen an und arbeite mit Texten in allen Phasen der Stoffentwicklung. Die analytische und strukturierte Herangehensweise aus der Aufnahmeleitung verbinde ich mit einer differenzierten Wahrnehmung für die erzählerischen und emotionalen Stärken oder Schwächen eines Stoffs.
Es ist für mich der schönste Beruf der Welt, mit Geschichten zu arbeiten: ihren Kern oder ihr Thema freizulegen, das Wesen der Figuren zu ergründen, mich vom Plot mitreißen zu lassen und über die Erzählweise nachzudenken. Nach Möglichkeit lasse ich mir gerne einen Tag mehr Zeit für ein Lektorat oder die Script Notes, um den Stoff wirken zu lassen und ihm so besser gerecht werden zu können.
Vorstands-Mitglied von VeDRA Verband für Film- und Fernsehdramaturgie e.V.
Mitglied und Koordination der vorschlagsberechtigten Vorjury von VeDRA für den Deutschen Drehbuchpreis 2026