Lektorat

Eine kompakte, schriftliche Einschätzung des Filmstoffs in seiner aktuellen Form in Bezug auf Idee und Thema, Visualität, Originalität, Figuren und Struktur, ergänzt durch eine kurze Markteinschätzung sowie eine Bewertungsmatrix.

Als Vorlage für das Lektorat eines bereits filmisch entwickelten Stoffs dienen Drehbücher, Treatments, Exposés oder Pitches.
Für ein Adaptionslektorat lese ich Romane, Biografien, Theaterstücke, Kurzgeschichten etc. und untersuche sie in Hinblick auf ihre Eignung für die filmische Adaption.

Und ja, auch KI kann Stoffe analysieren und ist eine wertvolle Unterstützung. Ein gutes Lektorat geht jedoch darüber hinaus. Wo KI strukturelle Stärken und Schwächen erkennt, kann ein*e menschliche*r Lektor*in auch zwischen den Zeilen lesen. Er oder sie versteht die emotionale Logik eines Stoffs, gegebenenfalls auch die Widersprüchlichkeit von Figuren, die Haltung, aus der sie erzählt werden, sowie den gesellschaftlichen Kontext. Denn Filmstoffe sollen nicht nur „funktionieren“, sondern auch emotional und erzählerisch überzeugen.

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